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Die Top-Fünf Streaming-Anbieter aus Bayern

Von Marie-Charlotte Praetorius

Fünf Streaming-Dienste aus Bayern sorgen weiterhin für gute Unterhaltung und machen in der momentanen Situation besondere Angebote für ihre Kund*innen. Plus: Wer hier streamt, unterstützt auch gleichzeitig die bayerische Medienbranche in der Corona-Krise.

 

Die nächste Herausforderung steht an: Netflix, Prime Video und YouTube haben die Übertragungsqualität ihrer Streaming-Angebote gedrosselt, um das Netz zu entlasten. Facebook und Instagram legen nach, was die Videoqualität betrifft. Außerdem fallen geplante TV-, Serien- und Filmproduktionen aus oder sind auf Halde gelegt. Langeweile vorprogrammiert? Nein, denn fünf Streaming-Anbieter aus Bayern sorgen für gute Unterhaltung und machen außerdem besondere Angebote in Krisenzeiten.

1. DAZN

Sport in allen Varianten – und das am besten live übertragen. Darauf liegt der Fokus des Streaming-Anbieters DAZN, sprich Da Zone (von The Zone). Das „Netflix des Sports“ bietet ein vielfältiges Angebot für Sportbegeisterte – allen voran die Übertragung der Freitags-, Sonntags- und Montagsspiele der Fußball-Bundesliga. Hier liegt aber auch der Knackpunkt: Was tun, wenn gerade keine Live-Events stattfinden? DAZN hat schnell reagiert und setzt jetzt vermehrt auf Sport-Dokumentationen, Reportagen und historische Highlights im Programm, um so durch die Krise zu kommen.

Kosten: einen Monat gratis, dann 11,99 Euro/Monat, Jahresabo 119,99 Euro

Screenshot: DAZN/YouTube

2. Disney+

Das ist mal Timing: Am 24. März 2020 – wo die Tage mit Ausgangsbeschränkungen beginnen und oft mit einem Lagerkoller enden – geht der Streamingdienst Disney+ an den Start. Anders als geplant allerdings vorerst mit leicht reduzierter Bildqualität. Dennoch bietet das neue Angebot mit über 1.000 Filmen und Serien von „Bambi“ über „Die Monster AG“ bis hin zu „Fluch der Karibik“ vielleicht gerade jetzt Familien eine willkommene Abwechslung gegen Langeweile.

Kosten: 6,99 Euro/Monat, Jahresabo 69,00 Euro

3. Joyn PLUS+

Seit November 2019 gibt es auf dem bayerischen Markt einen neuen großen Streaming-Player – Joyn PLUS+, hervorgegangen aus der Plattform Joyn, einem Joint Venture aus ProSiebenSat.1 und Discovery. Bis Mitte 2020 integriert Joyn PLUS+ auch den Video-on-Demand-Dienst maxdome und den Eurosport-Player. Ob Live TV, Pay-TV, Joyn-Originals, Exklusivinhalte oder Sportprogramme – mit dieser Kombination dürfte es auf Joyn PLUS+ dann wohl nichts geben, das es nicht gibt.

Kosten: momentan 3 Monate kostenlos, danach 6,99 Euro/Monat.

Screenshot: https://plus.joyn.de/

4. Popcorntimes

Licht aus, Film ab – it’s Popcorntime(s)! Der im Januar 2020 gestartete Streaming-Anbieter setzt vor allem auf ältere Filme aus dem 20. Jahrhundert, darunter auch Stummfilme, Kurzfilme und Dokumentationen – also etwas für echte Filmfans und
-nerds. Das Schöne: Die Betreiber*innen von Popcorntimes möchten mit ihrem Angebot auch gleichzeitig ein Filmarchiv schaffen und damit Filmschaffenden bei der Digitalisierung älterer Werke helfen.

Kosten: kostenfrei

Screenshot: https://popcorntimes.tv/de

5. Sky Ticket

Wer momentan aufgrund mangelnder Möglichkeiten verstärkt auf Unterhaltung im TV angewiesen ist, für den lohnt sich womöglich Sky Ticket. Das Abo lässt sich an Vorlieben wie zum Beispiel Entertainment, Cinema und Sport anpassen, je nachdem ob man lieber „The Walking Dead“ oder Fußball schaut – oder eben beides. Und wer nach der Ausgangsbeschränkung vom Fernsehen genug haben sollte, kann monatlich kündigen.

Kosten: momentan 2 Monate Sky Ticket Entertainment einmalig nur 4,99€, sonst zwischen 9,99 und 29,99 Euro/Monat je nach Ticket

Die Auflistung der einzelnen Streaming-Anbieter ist alphabetisch.