„Die Leute wollen sich auch ohne physisches Event vernetzen!“

Von Katrin Baumer

Virtuelle Meetings, Webinare oder digitale Konferenzen bieten eine Alternative zu Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Krise abgesagt oder verschoben wurden. Was aber passiert mit der Komponente, die für viele Teilnehmer*innen vielleicht sogar die wichtigste ist – dem Kontakte knüpfen und Netzwerken? Einen Lösungsansatz bietet das Unternehmen congreet.

Lässt sich das Networking auf Events komplett ins Digitale übersetzen? Soziale Netzwerke machen doch nichts anderes, mag der ein oder andere denken. Doch die Vernetzung auf Veranstaltungen hat ihren eigenen Reiz. Auf engem Raum und in begrenzter Zeit sind die Teilnehmer*innen eine Interessensgemeinschaft und haben die Möglichkeit, gezielt aufeinander zuzugehen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und sich intensiv auszutauschen. Ein Mehrwert, der sich nicht so leicht woanders generieren lässt.

Event Networking ohne Event

Wie es doch geht, weiß das Unternehmen congreet aus Penzberg. congreet ist als Eventsoftware gestartet, die es den Teilnehmer*innen ermöglicht, sich im Vorfeld und Nachgang einer Veranstaltung digital auszutauschen. Natürlich, so Julia Mühlegger, verantwortlich für den Bereich Business Development, sei congreet deshalb auch von der aktuellen Krise betroffen. Sie sieht die Situation jedoch gleichzeitig als Chance, in eine Lücke zu stoßen, die zu füllen es gerade großen Bedarf gibt: Event Networking, obwohl die Veranstaltung nicht oder nicht so wie geplant stattfindet. „Unsere Plattform braucht nicht zwingend ein physisches Event, weil es sich an eine Online Community richtet“, sagt Mühlegger.

Die Idee hinter der Software funktioniere auch für eine virtuelle Veranstaltung: Die Teilnehmer*innen können sich anmelden und auf Basis ihrer Interessen sowie der Event-Schwerpunkte Keywords auswählen, anhand derer ein Matching mit anderen Teilnehmer*innen erfolgt. So kommt eine schnelle und gezielte Kontaktaufnahme zustande – ohne erst auf Namensschilder schielen zu müssen oder sich im Gespräch heranzutasten, ob die Interessen des anderen zu den eigenen passen. Auch die Möglichkeit, Fragen an Speaker*innen zu stellen bietet congreet.

Foto: congreet

Geschlossene Interessensgemeinschaften

Im Gegensatz etwa zu LinkedIn oder Facebook richtet sich congreet nicht an die breite Öffentlichkeit. „Bei unserem Produkt geht es um geschlossene Interessensgemeinschaften und gezielten Austausch“, erklärt Mühlegger. Unternehmen, die sich für die Software entscheiden, können diese komplett branden und als Community Hub für ihre Kunden nutzen.“

https://www.congreet.com/de/

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