Studie: Community first – Wie Medienhäuser Netzwerke aufbauen und gestalten
In Zeiten von KI und digitalen Inhalten entscheidet die Beziehung zum Publikum über die Zukunft des Journalismus. Unsere neue Studie mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zeigt, wie Redaktionen in Bayern Community Building erfolgreich umsetzen – von Präsenzformaten über WhatsApp-Dialoge bis hin zu KI-gestützter Kommentarauswertung.

In Zeiten KI-getriebener Inhaltsfluten und sinkendem Medienvertrauen gewinnt die Beziehungsarbeit zum Publikum für Redaktionen entscheidend an Bedeutung. Gemeinsam mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt hat XPLR: MEDIA in Bavaria in einer explorativen Mehrmethoden-Studie untersucht, wie bayerische Medienhäuser Netzwerke aufbauen und pflegen.
Durch qualitative Interviews mit Führungskräften und Redakteur:innen, unter anderem von BR24, 95.5 Charivari, Main-Post und kicker eSport, sowie einer begleitenden quantitativen Befragung von Nutzer:innen haben wir analysiert, wie moderne Community-Strategien in der Praxis funktionieren, wie sie Vertrauen und Bindung stärken und Medienhäuser damit stabiler für die Zukunft aufstellen.
Hol dir die Studie!
Diese Themen findest du in der Studie:
Von Live-Events bis KI: 7 Typen des Community Managements
Die Studie zeigt: Es gibt nicht die eine Erfolgsformel für Beziehungsarbeit, sondern vielfältige, auf das jeweilige Medium abgestimmte Ansätze. Es lassen sich sieben praxistaugliche Typen identifizieren – von Vor-Ort-Formaten, wie dem VNP-Redaktionsbus oder BR-„Mitmischen!“, über den direkten WhatsApp-Kontakt in die Redaktion Audio- und Social-Media-Kanäle bis hin zu innovativer Kommentarauswertung mittels KI und monetären Anreizen für die Community.


Community als strategisches Redaktionsprinzip
Immer mehr Medien verankern die Interaktion mit dem Publikum fest in ihren Strukturen. Ob als lokales Startup mit Lesendenbeirat (Kolumna) oder durch neu geschaffene Rollen wie Dialogmanager:innen im Organigramm (Main-Post) – das Publikum wird aktiv in Themenfindung und Recherche eingebunden. So fühlt sich das Publikum als Teil des Ganzen und es entstehen Inhalte nah an der Lebenswelt der Menschen.
Menschlichkeit schlägt Anonymität: Der Vertrauensbeweis
Unsere quantitative Nutzerbefragung belegt eindeutig: Intensive, menschliche Beziehungsarbeit zahlt sich aus. Über 90 % der befragten Nutzer:innen von Formaten mit starkem persönlichem Bezug vertrauen dem jeweiligen Medium. Zudem würde eine große Mehrheit die Angebote schmerzlich vermissen, wenn es sie nicht mehr gäbe. Redaktionen mit menschlichem Gesicht und Stimme machen den entscheidenden Unterschied in einer digitalen Medienwelt.

Jetzt die vollständige Studie downloaden!
Erfahre im Detail, wie bayerische Medienhäuser Community Building erfolgreich umsetzen, welche Herausforderungen sie meistern und wie du diese Erkenntnisse für deine eigene Redaktion nutzen kannst.









